Walter Andreas Schwarz Liedtext

Walter Andreas Schwarz Im Wartesaal zum großen Glück Liedtext

Es gibt einen Hafen

Da fährt kaum ein Schiff

Und wenn eines fährt

So in unbestimmte Fernen

Und es kommt, wenn es ankommt

Von sehr weit schon her

Und einer steigt aus und der kommt übers Meer

Mit gläserner Fracht von den Sternen

Und man baute am Kai der Vergangenheit

Einen Saal mit Blick auf das Meer

Und mit Wänden aus Träumen gegen die Wirklichkeit

Denn die liebte man nicht sehr

Im Wartesaal zum großen Glück

Da warten viele, viele Leute

Die warten seit gestern auf das Glück von morgen

Und leben mit Wünschen von übermorgen

Und vergessen, es ist ja noch heute

Ach, die armen, armen Leute

Und sie blickten aufs Meer

Und sie sahen auch das Schiff

Gerade als es abfuhr

In unbestimmte Fernen

Und sie jagten auf Träumen

Hinter ihm her

Und sahen ihn nicht, wie er kam übers Meer

Mit gläserner Fracht von den Sternen

Und er ging am Kai der Vergangenheit vorbei

Und die im Saal, die ließ er einfach stehen

Ging gradeaus in die Wirklichkeit

Und da hat man ihn lächeln sehen

Im Wartesaal zum großen Glück

Da warten viele, viele Leute

Die warten seit gestern auf das Glück von morgen

Und leben mit Wünschen von übermorgen

Und vergessen, es ist ja noch heute

Tja, die armen, armen Leute

Und es fuhren am Morgen

Die Fischer hinaus

Und es glühte der Himmel

Bis in unbestimmte Fernen

Und da kam er gegangen

Und ihre Netze waren leer

Doch da holte er für sie die Sonne aus dem Meer

Und trug sie empor zu den Sternen

Und sie glänzte weit durch die Wirklichkeit

Und es tanzten die Boote im Licht

Nur im Saal am Kai der Vergangenheit

Da sah man die Sonne nicht

Im Wartesaal zum großen Glück

Da warten viele, viele Leute

Die warten seit gestern auf das Glück von morgen

Und leben mit Wünschen von übermorgen

Und vergessen, es ist ja noch heute

Tja, die armen Leute