Unheilig Liedtext

Unheilig Hexenjagd Liedtext

Ich kenn dich nicht, hab‘ dich noch nie gesehen

Nur deine Worte, die nun ganz klar vor mir stehen,

Hast sie geschrieben mit dem Ziel von kalkulierter Käuflichkeit

Aus Sensationslust und medialer Unwahrheit.

Siehst du meine Welt so wirklich wie du schreibst,

In der sich für dich nur noch das Böse vereint?

Nur weil dein Weltbild anders ist und du etwas nicht verstehst,

Hast du noch lange kein Recht, dass eine Hexenjagd beginnt.

All deine Lügen und die Oberflächlichkeit,

Hast sie bewusst gewählt für gezielte Aufmerksamkeit,

Denn du hebst dich empor, stehst über allem was es gibt.

Warum schreibst du so, dass man die Wahrheit übersieht?

Erinner‘ dich, wie es Früher einmal war,

Worin dein Grund lag zu schreiben,

Das war dir einmal ganz klar.

Hast deine Begabung geehrt

Und dein Wort hatte Wert

Um die Welt zu verbessern

Und sie nicht zu zerstören.

Erinner‘ dich!

Es gab schon einmal die Zeit,

Voller Ungerechtigkeit,

In der ein Weltbild sich erhebt

Und einfach über allem steht.

Willkürlich Wahrheit nicht erkennt,

Damit ein Scheiterhaufen brennt

Und jeder, der das anders sieht,

Einfach im Rufmord untergeht.

Bist du dir wirklich nicht bewusst, was du tust,

Wenn du Menschen verachtest und mit Worten verfluchst?

Einfach Dinge in die Welt setzt und an den Pranger stellst,

Nur Ideologien verfolgst für deine schöne heile Welt.

Hast du noch immer nichts gelernt, von dem was war,

Was passiert, wenn man Menschen verachtet und anklagt?

Sie selektiert und katalogisiert,

Nur weil sie anders sind,

Du weißt genau, was dann passiert.

Denn irgendwann folgen andere deinem Sturm,

Aus Unzufriedenheit und übersehen die eigene Schuld,

Wenn du etwas propagierst, auch wenn es nicht stimmt,

Du weißt genau, dass damit eine Hexenjagd beginnt.

Erinner‘ dich, wie es Früher einmal war,

Worin dein Grund lag zu schreiben,

Das war dir einmal ganz klar,

Hast deine Begabung geehrt

Und dein Wort hatte Wert

Um die Welt zu verbessern

Und sie nicht zu zerstören.

Erinner‘ dich!

Du kennst mich nicht,

Hast mich noch nie gesehen.

Vielleicht liest du meine Worte, wenn sie vor dir stehen.

Denk einfach nach

Bevor du schreibst und was du tust.

Sei dir deiner Verantwortung

Als Mensch ganz klar bewusst

Und erinner‘ dich!

Es gab schon einmal die Zeit

Voller Ungerechtigkeit,

In der ein Weltbild sich erhebt

Und einfach über allem steht.

Willkürlich Wahrheit nicht erkennt,

Damit ein Scheiterhaufen brennt

Und jeder, der das anders sieht

Einfach im Rufmord untergeht.

Ich kenn dich nicht, hab‘ dich noch nie gesehen.

(Erinner‘ dich!)

Nur deine Worte, die nun vor dir steh’n.

(Erinner‘ dich!)

Nur deine Worte, die nun vor mir steh’n.