Trude Herr Liedtext

Trude Herr Niemals geht man so ganz Liedtext

Wenn man Abschied nimmt

geht nach unbestimmt

mit dem Wind wie Blätter wehn.

Singt met Abschiedsleed

dat sich om Fernweh drieht

om Horizonte, Salz un Teer.

Wer singe Püngel schnürt

söök wo’e hinjehührt

hätt wie ne Zochvuel nit nur ei Zohuss.

Man lässt vieles hier

Freund ich danke dir

für den Kuss, den letzten Gruß.

Ich will weitergehn

keine Träne sehn

so ein Abschied ist lang noch kein Tod.

Niemals geht man so ganz

irgendwas von mir bleibt hier

es hat seinen Platz immer bei dir.

Wenn’t och noch su sticht,

stutz die Flüjel nit

dämm, dä in de Käld kein Zokunft sieht.

Mach ’nem Vagabund

doch et Hätz nit wund,

fleech e Stöck met op singem Wääsch.

Doch dann lass‘ mich los

sieh die Welt ist groß

ohne Freiheit bin ich fast schon wie tot.

Niemals geht man so ganz

irgendwas von mir bleibt hier

es hat seinen Platz immer bei dir.

Niemals geht man so ganz

irgendwas von mir bleibt hier

es hat seinen Platz immer bei dir.

Ich verspreche hier

bin zurück bei dir

wenn der Wind von Süden weht.

Ich saach nit „Lebwohl“

dat Woot dat klingt wie Hohn

völlig hohl. Maach et joot.

Sieh ich weine auch

Tränen sind wie Rauch

sie vergehn, dieser Käfig macht mich tot.

Niemals geht man so ganz

irgendwas von mir bleibt hier

es hat seinen Platz immer bei dir.

Niemals geht man so ganz

irgendwas von mir bleibt hier

es hat seinen Platz immer bei dir.

Nie verlässt man sich ganz

irgendwas von dir geht mit

es hat seinen Platz immer bei mir