Schelmish Liedtext

Schelmish Zweiundzwanzig Jahre Liedtext

Der Himmel voller Geigen und das das ganze Jahr;

Wir wollen zusammen bleiben, das war uns beiden klar.

Bis dass der Tod euch scheidet, so begann das ganze Spiel;

Da gibt es aber eines, was ich dir sagen will:

[Refrain:]

Du hast mir meine Zahnpasta schon wieder geklaut!

Dafür hab ich dir heut morgen deinen Kaffee versaut.

Die Kohlrouladen, die du machst, sind widerlich,

Doch die Königsberger Klopse, die liebe ich!

Neulich habe ich mal wieder in den Schrank gesehen.

Meine Flickenjeans war weg, das konnt‘ ich gar nicht verstehen.

Als ich dich danach fragte, hast du mich ausgelacht.

„Die passt eh nicht mehr, ich hab sie auf den Müll gebracht.“

Du sagtest, ich sollte lieber Schwimmen gehen,

Denn der Anblick meiner Wampe, der sei gar nicht schön.

Ich habe mir dann heimlich lachend vorgestellt:

Dein Kleid hat Ähnlichkeit mit einem Zirkuszelt.

[Refrain]

Ich freue mich darauf, wenn wir im hohen Alter sind.

Ich versteck dir deine Dritten in einem alten Spind.

Die Vorfreude darauf, die hat sich dann doch schnell gelegt,

Als ich merkte: du hast ja meinen Krückstock angesägt!

Der eitel Sonnenschein herrscht nicht das ganze Jahr.

Die Geigen klingen manchmal schief, doch das ist mir egal.

Wenn ich dein Lächeln sehe, weiß ich, es ist es wert,

Das Leben mit dir teilen, mein Honigkuchenpferd!

Ich liebe es, wenn du mir meine Zahnpasta klaust

Und mir ab und an kräftig auf die Finger haust.

Die Königsberger Klopse sind gar königlich,

Doch die Kohlrouladen die du kochst, die hasse ich!

Ich liebe es, wenn du mir meine Zahnpasta klaust

Und mir ab und an kräftig auf die Finger haust.

Die Königsberger Klopse sind gar königlich,

Und deine Liebe, die brauche ich!