Schelmish Liedtext

Schelmish Wol auff wir weilen slauffen Liedtext

Wol auff wir weilen slauffen

hausknecht nu zundt ain liechtel

wann es ist an der zeit

da mit wir nicht verkaffen

der letzst sey gar verheyt

das layen miinch und pfaffen

zu unsern weiben staffen

sich hüb ain böser streit

Heb auff und lass uns trincken

das wir aiso nicht schaiden

von disem guten wein

und lämt er uns die schincken

so musst er doch hereyn

her kopff nu iat ew wincken

ob wir zu bette hincken

das ist ain klainer pein

Nu sleich wir gen der türen

secht zw das wir nicht wencken

mit ungelichem tritt

was gilt des stowbs ein üren

her wiert nu halt es mit

wir wellen doch nicht züren

ob jr ew werdt beküren

nach pollanischem sytt

Her tragt den fürsten leyse

da mit er uns nicht felle

auff gottes ertereich

sein lob ich ymmer breyse

er macht uns freuden reich

ye ainr den andern weyse

wiert schlipff nicht auff dem eyse

wann es gat ungeleich

Hjn slauffen weil wir waltzen

nu fragt das hausdierelin

ob es gebettet sey

das krawt hat sy versaltzen

darzw ain guten brey

was soll wir dorzu kaltzen

es was fit wolgesmaitzen

der scheden waren drey