Rainald Grebe Liedtext

Rainald Grebe Das Ende des weißen Mannes Liedtext

Weißt du noch

Wir standen alle am Grill

Das rohe Fleisch und die Glut

Das war unsre Welt

Weißt du noch

Wir waren auf Safari

Und aus Elefantenfüßen

Machten wir Standaschenbecher

Weißt du noch

Das Leben war so unbeschwert

Der Rohrstock pfiff über den Kinderpopo

Und Mutti stand lachend am Herd

Vorbei die Zeit

Wir sind jetzt eine Minderheit

Doch die Zeit war schön

Wir müssen leider gehen

Weißt du noch

Nachts an der Hotelbar

Die Krawatten gelockert

Wir machten die Deals klar.

„Na sie können aber auch ein Dirndl ausfüllen“

Jetzt sitzen wir hier

Im Humidor

Und wir trinken auf die christliche Seefahrt

Auf die Beckerfaust und den Ottomotor

Wir sagen danke für die schönen Stunden,

Wir sind dann mal weg,

Wir ham die wasserstoffbombe erfunden

Und Amerika entedckt

Das ist das Ende

Das ist das Ende

Das Ende, des weißen Mannes

Hipphipphurra, Hipphipphurra,

Wir sind gar nicht mehr da

Gott im Himmel

Hatte einen weißen Bart,

Er sagte, „macht euch die Erde untertan“,

Er hat uns gemeint

Das ist jetzt lange her,

sehr lange her

Die Baugerüste sind aus Bambus

Und ein BH befiehlt jetzt bei der Bundeswehr

Unsre Zeit ist abgelaufen

Ist okay, kein Problem

Der Präsident mag schwarz sein,

Aber weiß ist das Betriebssystem

Wir sagen danke für die schönen Stunden,

Das wars

Wir sind auf dem Mond gelandet,

Und wollten bis zum Mars

Das ist das Ende

Das ist das Ende

Das Ende, des weißen Mannes

Von Chuck, Sivio Jean Claude und Johannes

Wir sind gar nicht mehr da,

Wir sind dann mal weg

Mostafa sagt zu Mohammed,

„Gender times ahead“

Das ist das Ende des weißen Mannes,

Bye bye, bye bye

Das ist das Ende des weißen Mannes

Man soll gehn wenns am schönsten ist

Wir hinterlassen euch Baumärkte und Billy-Regale,

Windwos, Big Macs und Mac OS

Wir sind gar nicht mehr da

Gar nicht mehr da