OOMPH! Liedtext

OOMPH! Gebor’n, zu sterben Liedtext

Auf jedem Tisch liegt bleiche Haut,

So still und starr und ohne Qual,

Den Schädel auf die Brust entzwei,

Der Leib gebärt zum letzten Mal.

Die Näpfe voll mit Fett und Hirn

Aus Gottes Tempel, Teufels Stall,

Mit Kopf an Kopf auf blankem Boden,

Paradies und Sündenfall.

Der Rest in Eimer, lauter Fehlgeburten,

Haare vom Greis

Und Blut von Mädchen,

Die sich einst verkauften an fettes Fleisch.

Wenn du die Antwort suchst auf alles, was dich quält:

Menschen sind gebor’n, zu sterben.

Wir sind für kurze Zeit hier eingefädelt,

Und dann verlier’n wir unser’n Faden wieder.

Wir sind für kurze Zeit hier eingefädelt,

Und dann verbrennt man uns’re kalten Glieder.

Die Türen zu, die Regler auf,

Das Fleisch verlässt das Jammertal.

Was früher groß, wird winzig klein,

Das Herz entflammt zum letzten Mal.

Man sieht nur Asche,

Lauter Staubgebor’ne tanzen umher,

Ein Häufchen Schmutz auf feuerfesten Bahren

Im Flammenmeer.

Wenn du die Antwort suchst auf alles, was dich quält:

Menschen sind gebor’n, zu sterben.

Wir sind für kurze Zeit hier eingefädelt,

Und dann verlier’n wir unser’n Faden wieder.

Wir sind für kurze Zeit hier eingefädelt,

Und dann verbrennt man uns’re kalten Glieder.

Feuer… Feuer… Feuer…

Feuer… Feuer… Feuer…

2x:

Wir sind für kurze Zeit hier eingefädelt,

Und dann verlier’n wir unser’n Faden wieder.

Wir sind für kurze Zeit hier eingefädelt,

Und dann verbrennt man uns’re kalten Glieder.