Nachtgeschrei Liedtext

Nachtgeschrei Staub und Schatten Liedtext

Siehst du die Menge auf den Rängen,

die sich nach dem Schauspiel neigt?

Und die da oben in den Logen,

wer weiß es schon, wohin ihr Daumen zeigt?

Heute wollen sie Zerstreuung,

morgen schon fließt Blut zum Grund.

Schleifen sie uns durch die Gassen

hin zu der Arenen Rund.

Staub und Schatten ist ein Leben,

für ein Lied gerade lang genug.

So tanzt, als wär’s ein letztes Mal,

wie Blut vergießt den roten Wein.

Wer heute noch uns Spielen heißt,

lässt morgen schon die Bestien frei.

Es ist kein Licht in ihren Augen,

ihr Blick ist müde, leer und matt.

Wir waren so hungrig nach dem Leben,

sie haben es längst aus tiefstem Herzen satt.

Staub und Schatten ist ein Leben,

für ein Lied gerade lang genug.

So tanzt, als wär’s ein letztes Mal,

wie Blut vergießt den roten Wein.

Wer heute noch uns Spielen heißt,

lässt morgen schon die Bestien frei.

So tanzt, als wär’s ein letztes Mal,

wie Blut vergießt den roten Wein.

Wer heute noch uns Spielen heißt,

lässt morgen schon die Bestien frei.

Lass uns einen Namen machen,

den man in den Büchern finde.

Dass er einst in fernen Jahren

noch von unserm Ende künde.

Lass uns vor die Menge treten,

wirf was wär ins Meer aus Sand.

Lass das Mauerwerk erbeben,

spiel dein Lied nochmal und tanz!