Megaherz Liedtext

Megaherz Fauler Zauber Liedtext

[gesprochen:]

Wenn du ihn suchst

Ihn mit deinen Wünschen rufst

Wenn du ihn quälst oder gar verfluchst

Glaube mir, Gott ist nicht mit dir

Ich steh auf, geh meinen Geschäften nach

Glaube mir, ich tu das Tag für Tag

Doch in letzter Zeit hab ich mich oft gefragt

Was mich wohl tief in meiner Seele plagt

Ich fühle mich verloren, nicht wirklich aufgehoben

Vielleicht hat sich da auch nur was in mir verschoben

Es gibt so viel Ängste, die mich erpressen

Und meine schöne heile Welt auffressen

Ich seh den Fanatismus, der um sich greift

Wir suchen den, der unsere Wunden heilt

Ob durch frommes Beten und Pilgerfahrten

Oder Sprengstoffanschlägen mit blutigen Taten

Gott ist nicht das, wofür du ihn hältst

Gott tut nicht das, was dir gefällt

Wo fängt Verdammnis an, wo hört sie auf?

Glaub ich an Gott, oder nehm die Hölle in Kauf?

Es ist nur ein Gefühl, das in mir zehrt

Bleibt mir am Ende das Paradies verwehrt?

Kann ich dem Nachbarn trauen, er sieht so anders aus

Glaubt nicht an meinen Gott und lebt im gleichen Haus

Ich hab zur Sicherheit ein neues Schloss gekauft

Und zähl auf dich, dass er mich nicht beklaut

Diese Welt ist so verrückt und kompliziert geworden

Ständig plagen uns neue Sorgen

Ich brauch Beständigkeit und endlich Sicherheiten

Ich brauche deinen Halt, Gott, gib mir ein Zeichen

Gott ist nicht, was du empfindest

Gott tut nichts, das an ihn bindet

Gott ist nicht dein Aberglaube

Gott ist kein fauler Zauber

Gott ist nicht das, wofür du ihn hältst

Gott tut nicht das, was dir gefällt

Gott ist nicht das, was du in ihm siehst

Gott tut nicht das, was du befiehlst

Gott ist kein fauler Zauber