Keine zaehne im maul aber la paloma pfeifen leb so dass es alle wissen wollen liedtext



Ich war im Auto, hab' die Ampeln angeschrien


Und gewusst, dass das keine Lösung is'.


Ich ging zum Arzt, er gab mir einen Gelben Schein


Und sagte, dass das aber keine Lösung is'.


Ich hab' versucht, mir meine Kräfte einzuteilen,


Und vor lauter Ruhe gar nichts mehr gemacht.


Liegengebliebenes wollte ich aufholen,


Und ich lief am Ende meinem Eisberg doch nur hinterher.


Ich stopfte Essen, Rauch und Menschen in mich rein,


Und ich lernte, dass das keine Lösung is'.


Und mein Vermögen hab' ich einfach so zum Fenster rausgeworfen


Und begriffen, dass das keine Lösung is'.


Die Rituale der Idioten wollt' ich im Keim ersticken,


Mit dem Finger auf sie zeigen, um kein Idiot zu sein.


So bin ich abends oft zu Haus geblieben


Und wollte trotzdem alle Menschen lieben.


Probleme meiner Freunde wollt' ich für sie lösen,


Und am Ende war ich Teil des Problems.


Ich wollte bei mir sein und niemandem mehr nützlich sein,


Und was ich dann erfuhr, war die Rache des Systems.


Und dich hab' ich benutzt, weil du schwächer bist als meine letzte Freundin,


Für die ich keine Lösung war.


Wir haben versucht, zu tun, als ob wir nur ins Bett geh'n,


Und du hast gemerkt, dass das keine Lösung is'.


Sprich nicht drüber, außer wenn dich jemand fragt!


Leb so, dass es alle wissen woll'n!


Die Gedanken der Menschen sind nur ein Hauch.


Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern was ich brauch'!


Ich hab' an gestern nicht gedacht und nicht an morgen. Es ist Nacht,


Ich steh' am Fenster, und für einen Augenblick leb' ich im Jetzt.


Dem Hass der Welt und ihrer Dummheit mit Zynismus zu begegnen, hat zum Leben nicht gereicht.


Allein das Schöne seh'n ging auch nicht,


Denn es gibt zuviele Dinge, die nichts Schönes in sich tragen.


Ich hab' mich angestrengt, im Jahreszeitenrhythmus zu pulsieren,


Und dann fiel ich in Zeitlupe aus der Zeit.


Und meine Smartphone-Freunde rieten mir, am Puls der Zeit zu sein,


Und ich wär' beinahe aus mir selber rausgefall'n.


Ich hab' die Themen wie Zitronen ausgepresst,


Und die Menschen wollt' ich umgestalten.


Ich hab' versucht, das große Ganze zu begreifen,


Und mich doch mit tausend Fragen aufgehalten.


Und einer, den ich noch von früher kenn', der sagte:


"Lass die Menschen endlich bleiben, wie sie sind!


Benutz sie nicht als weiße Bank für deine Unzufriedenheit!


Sei ein Mann und sei kein Kind!"


Das kam mir einfach vor, und mein Gewissen wurde schlecht.


Und ein Gedanke sagte: "Mach es allen recht!"


Ich ging nach Hause, um mich neu zu überdenken


Und im besten Fall mich nochmal zu erfinden.


Und ich verlief mich in der Stadt,


In der ich jahrelang schon lebe,


Und mein letztes Geld gab ich einem Blinden,


Der darauf sagte, ihm wäre die Unsterblichkeit geschenkt,


Doch ich wusste, dass das keine Lösung is'.


Es wurde Abend, Nacht und Morgen, ich blieb wach die ganze Zeit,


Und ich wusste, dass das keine Lösung is'.


Sprich nicht drüber, außer wenn dich jemand fragt!


Leb so, dass es alle wissen woll'n!


Die Gedanken der Menschen sind nur ein Hauch.


Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern was ich brauch'!


Ich hab' an gestern nicht gedacht und nicht an morgen. Es ist Nacht,


Ich steh' am Fenster, und für einen Augenblick leb' ich im Jetzt.


Sprich nicht drüber, außer wenn dich jemand fragt!


Leb so, dass es alle wissen woll'n!


Und wenn du's hast, dann halt' es fest!


Lass es los, bis es dich lässt!


Ich hab' an gestern nicht gedacht und nicht an morgen. Es ist Nacht,


Ich steh' am Fenster, und für einen Augenblick leb' ich im Jetzt.