Herbert Grönemeyer Liedtext

Herbert Grönemeyer Wunderbare Leere Liedtext

Die Steuer fahndet heute nicht

Die Straßen leergefegt

Dass ich der schwarze Retter bin

Wird heute nicht belegt

Heute wird nichts gesichert

Keine Bergung in Aussicht

Heute nicht

Es ist der Spaß an der Planlosigkeit

Die Lust am Risiko

Ich will gar nicht wissen, was mich morgen so einholt

Wenn der harte Regen auf mich fällt

Wasch ich mit ihm mein Gesicht

Und entscheide mich

Ich dauer jetzt, leb momentan

Heute mache ich mir keine Sorgen

Ich fass sie morgen wieder an

Leb momentan und falle frei

Es herrscht wunderbare Leere, schwerelos

Und die Welt sperrangelweit

Ich leg mich in den Wind

Schräglage über den Asphalt

Und konter jede Böe

Tanz mit der Naturgewalt

Lehne mich am Abgrund an

Damit mir nichts passiert

Ganz routiniert

Am Grat spaziern

Ich dauer jetzt, leb momentan

Heute mache ich mir keine Sorgen

Ich fass sie morgen wieder an

Leb momentan und falle frei

Es herrscht wunderbare Leere, schwerelos

Und die Welt sperrangelweit

Und vieles kann

Und vieles muss

Die Brücke ist breiter als der Fluss

Und in der Not mach ich’s verkehrt

Jeder Mensch schreibt klammheimlich seine Biografie

Spielt die Hauptrolle in seinem Film

Und führt dabei Regie

Ort und Handlung sind nicht gleich

Aber gleich ist die Magie

Und die ist reich

Ich dauer jetzt, leb momentan

Heute mache ich mir keine Sorgen

Ich fass sie morgen wieder an

Leb momentan und falle frei

Es herrscht wunderbare Leere, schwerelos

Und die Welt sperrangelweit