Herbert Grönemeyer Liedtext

Herbert Grönemeyer Wäre ich einfach nur feige Liedtext

Wäre ich einfach nur feige,

Ginge ich Vielen aus dem Weg,

Bliebe ich außen auf der Seite,

Und es würde viel leichter gelebt,

Stünde zu meinen Höhenängsten,

Auch andere räumte ich ein,

Würde mir viel mehr vergeben können,

Fehler an Fehler reih’n.

Denn jeder Traum zahlt seinen Zoll,

Jeder Wunsch fällt mal flach,

Jeder Kampf hat ein Ende,

Jeder Stein lässt sich wenden,

Und auch der Stärkste versagt.

Jede Schwäche wäre ein Orden,

Und ich taugte als Traumprinz nicht mehr.

Ich müsste nicht hysterisch gut aussehen

Und raste keinem Trend hinterher,

Hätte das Recht, mich auszuklinken.

Jeder wüsste: Er ist wieder im Wahn.

Wäre nicht mehr zu fassen,

Würd‘ mich gelassen im Abseits verfahren.

Denn jeder Traum zahlt seinen Zoll.

Jeder Wunsch fällt mal flach.

Jeder Kampf hat ein Ende.

Jeder Stein lässt sich wenden,

Und auch der Stärkste versagt.

Jede Panik verfliegt.

Jeder Alarm lässt auch nach.

Legte den Kopf zur Seite,

Müsste weniger streiten,

Denn der Schwächere gibt nach.

Würde nicht mehr Tarzan markieren,

Verzichtete aufs Muskelspiel.

Würde sowas von unsichtbar sein,

Würde sowas von verzichtbar sein,

Mit mir im Reinen,

Kein Plan, kein Ziel.

Denn jeder Traum zahlt seinen Zoll.

Jeder Wunsch fällt mal flach.

Jeder Kampf hat ein Ende.

Jeder Stein lässt sich wenden,

Und auch der Stärkste versagt.

Jede Panik verfliegt.

Jeder Alarm lässt auch nach.

Legte den Kopf zur Seite

Für glorreiche Zeiten,

Und alles machte mehr Spaß.

Legte den Kopf zur Seite

Hätte glorreiche Zeiten,

Und alles machte mehr Spaß.