Herbert Grönemeyer Liedtext

Herbert Grönemeyer Morgenrot Liedtext

Ich bau Dir ein Bett aus Rosen

Die Wände aus Glanzpapier

Das Zimmer hat nen goldenen Boden

Und der Regenbogen endet genau hier

Alle Fenster gehen nach Süden

Mit Blick auf’s glitzernde Meer

Ich glätte täglich die Wogen

Tauche versunkenen Träumen hinterher

Tausche Sehnsucht gegen Perlmutt

Ich werde lachen und weinen um Dich

Hab immer einen Trumpf im Ärmel, der sticht

Ich werd Dir die Liebe versprechen

Wenn Dir das Wasser bis zum Halse steht

Werd in zerrütteten Zeiten dir ein Netz ausbreiten

Stell mich mit in den Sturm, bis der Wind dreht

Alle Wünsche gehen direkt in Erfüllung

Auch schon früher, wenn du willst

Ich steh dir Tag und Nacht zur Verfügung

Bin verschwiegen und halte still

Das Alltagsgrau kippe ich in den Ausguß

Zweifel ersticke ich im Keim

Für Dich soll es Sterntaler regnen

Und Du kannst eitler als der Sonnenschein sein

Lass die Luft knistern für Dich

Bau Dir Traumschlösser ins Morgenrot

Böse Geister werden aufgemsicht

Ich werd Dir die Liebe versprechen

Wenn Dir das Wasser bis zum Halse steht

Werd in zerrütteten Zeiten dir ein Netz ausbreiten

Stell mich mit in den Sturm, bis der Wind dreht

Zugelassen werden nur die guten Launen

Die schlechten werden sofort entehrt

Herzschmerz verfüttert an die Friedenstauben

Probleme unter den fliegenden Teppich gekehrt

Ich werd Dir die Liebe versprechen

Wenn Dir das Wasser bis zum Halse steht

Werd in zerrütteten Zeiten dir ein Netz ausbreiten

Stell mich mit in den Sturm, bis der Wind dreht

Ich lüg Dir das Blaue vom Himmel

Rede Dir jede Tragik schön

Verjag den Kummer ein für allemal

Trauer kommt vor’s Tribunal

Pass auf, dass die Zeichen gut für Dich stehen

Werd in zerrütteten Zeiten dir ein Netz ausbreiten

Stell mich mit in den Sturm, bis der Wind dreht