Herbert Grönemeyer Liedtext

Herbert Grönemeyer Herbsterwachen Liedtext

Sie sehen die Vögel nach Süden zieh’n,

Sind längst schon bereit.

Die Zeit hat nichts mehr übrig für sie –

Sie gehen ihr auf den Geist.

Halten ihre Hände, geh’n spazieren

Auf ihrem Abstellgleis,

Klammheimlich geschnitten, still abserviert.

Einsamkeit trägt sich leichter zu zweit.

Komm nur, komm nur her!

Wir zieh’n uns leise zurück.

Haben uns gefunden, spätes Glück,

Keine Sekunde zu verlier’n.

Oh, komm nur, komm nur her!

Was zählt, sind bloß wir.

Sie können das Tempo nicht mehr geh’n,

Man stellt sie an den Rand.

Hier können sie niemandem im Wege steh’n,

Da geh’n sie keinen mehr was an.

Versperren nicht den Blick auf das vollkommene Bild,

In Weichzeichner getränkt.

Nur kraftvolle Menschen, jung und mild;

Jede ihrer Falten kränkt.

Komm nur, komm nur her!

Wir zieh’n uns leise zurück.

Haben uns gefunden, spätes Glück,

Keine Sekunde zu verlier’n.

Oh, komm nur, komm nur her!

Was zählt, sind bloß wir.

Am Ende des Weges sich begegnet

Und noch mal Ziele gesteckt.

Stürmische Gefühle, zweite Luft, freier Fall,

Herbsterwachen, neu entdeckt.

Komm nur, komm nur her!

Wir zieh’n uns leise zurück.

Haben uns gefunden, spätes Glück,

Keine Sekunde zu verlier’n.

Oh, komm nur, komm nur her!

Was zählt, sind bloß wir.

Oh, komm nur, komm nur her!

Wir zieh’n uns leise zurück.

Haben uns gefunden, spätes Glück,

Keine Sekunde zu verlier’n.

Oh, komm nur, komm nur her!

Was zählt, sind bloß wir.

Keine Sekunde zu verlier’n!

Komm nur, komm nur her!

Was zählt, sind bloß wir.