Faun Liedtext

Faun Odin Liedtext

[Strophe 1]

In eisiger Vorzeit hast du einst gewacht

Hast Gungnir geworfen, warst Speer in der Schlacht

Zogst durch die Neun Welten als Wandrer bei Nacht

Hast uns Mimirs heiligen Brunnen wiedergebracht

[Refrain]

Neun Tage hingst du

In Yggrasils Zweigen

Neun lange Nächte

Für 16 magische Zeichen

Magische Zeichen, um den Tod zu beschwören

Um Kranke zu heilen und Feinde zu stören

Um Flammen zu halten, die Schwerter zu lenken

Um Geister zu fragen und die Speere zu senken

Hávamál, verse 138, 139, 144

Veit ek, at ek hekk

Vindga meiði á

Nætr allar níu

Geiri undaðr

Ok gefinn Óðni

Sjalfr sjalfum mér

á þeim meiði

Er manngi veit

Hvers af rótum renn

Við hleifi mik sældu

Né við hornigi;

Nýsta ek niðr

Nam ek upp rúnar

æpandi nam

Fell ek aftr þaðan

Veistu, hvé rísta skal?

Veistu, hvé ráða skal?

Veistu, hvé fáa skal?

Veistu, hvé freista skal?

Veistu, hvé biðja skal?

Veistu, hvé blóta skal?

Veistu, hvé senda skal?

Veistu, hvé sóa skal?

Verwundet hing ich

Am sturmumtosten Baum

Für neun lange Nächte

Verwundet vom Speer

Dem Odin geopfert

Habe mich meiner selbst (?) geopfert

An jenem Baum

Von dem nicht mal die Weisesten wissen,

Aus welcher Wurzel er spross

Sie gaben mir kein Brot

Sie gaben mir keinen Met

Ich spähte hinab;

Da nahm ich die Runen

Schreiend nahm ich sie

Da fiel ich vom Baum

Weißt du, wie man sie schreibt?

Weißt du, wie man sie deutet?

Weißt du, wie man sie mit Farbe füllt?

Weißt du, wie man sie prüft?

Weißt du, wie man sie befragt?

Weißt du, wie man ihnen etwas darbringt?

Weißt du, wie man sie sendet?

Weißt du, wie man sie aufhält?