Die Streuner Liedtext

Die Streuner Wir kamen einst von Piemont Liedtext

Wir kamen einst von Piemont,

In nicht sehr glänzender Façon,

Völlig leer der Magen und der Ranzen –

Völlig durcheinander die Finanzen.

Wir hatten keinen Heller mehr,

Alles durcheinander, alles kreuz und quer,

Alles durcheinander, alles kreuz und quer.

Und einen Hunger hatten wir –

Frau Wirtin, sagt, was bietet Ihr?

Wein und Bier und ein Kaninchen,

Alles durcheinander und ein Hühnchen,

Suppe hab‘ ich auch – was wollt Ihr mehr?

Alles durcheinander, alles kreuz und quer,

Alles durcheinander, alles kreuz und quer.

Mal richtig schlafen wollen wir.

Frau Wirtin, sagt, was bietet Ihr?

Hinten raus ist meine Kammer –

Alles durcheinander welch ein Jammer!

Vorne raus die Zofe, man hat’s schwer!

Alles durcheinander, alles kreuz und quer,

Alles durcheinander, alles kreuz und quer.

So gegen elf, da hörte man:

Frau Wirtin fing zu schimpfen an.

Ach, mein Scharnier ist ganz verbogen!

Alles durcheinander, ungelogen!

Seht euch doch vor, ich bitt‘ euch sehr!

Alles durcheinander, alles kreuz und quer,

Alles durcheinander, alles kreuz und quer.

Und dann nachher, um Mitternacht,

Da hat’s ganz fürchterlich gekracht.

Ein altes Bett zerbrach ganz plötzlich –

Alles durcheinander, wie entsetzlich!

Und die kleine Zofe sprach: „Das war zu schwer.“

Alles durcheinander, alles kreuz und quer,

Alles durcheinander, alles kreuz und quer.

Und kommen Sie an diesen Ort,

So grüßen Sie die Wirtin dort,

Die zum Schlafen nie allein ins Bett sich legte,

Ihren hübschen Hintern so adrett bewegte –

Doch die kleine Zofe, die bewegt noch mehr,

Alles durcheinander, alles kreuz und quer,

Alles durcheinander, alles kreuz und quer.