Clueso Liedtext

Clueso Deine Stimme Liedtext

kondens dringt aus meinem mund

ohne grund fang ich an zu begreifen, dass bei der frage „warum?“,

„warum?“ nicht die frage ist

und warum „ich weiss“,

dass „ich weiss“ nicht die aussage ist

rund dringen wörter aus meinem mund

schlund voll energie

wund vom auf & ab bewegen meines kiefers im takt,

welcher mit jedem schlag der zeit reift,

wie eintagsfliegen im sekundenstrang am tag,

deswegen genieß ich das maß an zeitlosigkeit,

wie jemand, der das angeln mag.

yeah, ich lass mich gleiten,

federleicht trifft sich mein geist mit meinem unter ich,

welcher auch mit unter sich zum schwatz verleiten lässt.

wie unterricht, denn unter sich sind alle gleich

wenn auch gleichgültig gleich gesand meistens zum austausch bereit.

schließ meine augen, um zu sehn was ich sah,

ist zwar nicht dasselbe,

obwohl es ähnlich wahrhaftig war.

wahrhaftig da.

deswegen fang ich weiter den zweifel,

der da eifrig eilig heiter am wachsen war,

nich war?

2x

dafür burn ich alles weg, baby – mach alles platt.

„ey was geht’n alter?“ – na, alles was zwei beine hat.

der rest hüpft, kriecht und fliecht in jede kimme.

ich will deine stimme für das ziel,

auch wenn ich nicht gewinne.

deswegen liegt die ganze nacht lang mein herz auf dem nachtschrank.

und wenn die müllabfuhr mich weckt,

die letztens gegen acht kam,

springt es zurück um all gegenwärtige rhythmen nachzuahmen.

von zeit zu zeit taktlos,

aber dennoch bedacht achtsam,

unpersönlich wie nachbarn streift mich die gegenwart.

zeigt mir mein ich, mich wie ich sitze

was das leben macht.

eben das ist es, was ich verspühr,

wenn ich zu fühlen beginn.

alles in mich aufsaugt, mir vorstell, dass ich am mikro sing.

so kommt es vor, dass ich die zeit vergesse,

wie kassierer beipackzettel,

wie die NASA sex im zweimann shuttle,

test ich styles beim ein-mann-battle.

beschreibe was ich seh, um zu sehen,

wie später leute abgehn, die das,

was ich schreibe verstehen.

schieß verbale fotos, um für dauer den moment zu wahren.

erzähl gern weiter, wo andere neulich noch am ende waren.

so bin ich froh, wenn man begreift,

was man zu fühlen vermag.

auch ich versteh nicht jeden text, aber ich spüre, was man sagt.

2x

dafür burn ich alles weg, baby – mach alles platt.

„ey was geht’n alter?“ – na, alles was zwei beine hat.

der rest hüfpt, kriecht und fliecht in jede kimme.

ich will deine stimme für das ziel,

auch wenn ich nicht gewinne