Bernd P. Liedtext

Bernd P. Ein Mensch ohne Namen Liedtext

Am ersten Tag meiner Reise sah ich Bäume ringsumher

und ich hörte Stimmen singen zwischen Gras und Blättermeer

Der Nebel der Nacht und der Morgentau sponnen Netze im Gesicht,

die Vögel lasen aus meiner Hand, ich vergaß den Lärm der Stadt

Da sind nur Erde und Wasser und ein Mensch ohne Namen,

die sich immer in die Augen sehen

Es sind Freunde, sie brauchen keine Namen,

weil sie sich sowieso ohne Worte verstehen

Lalalalala lalalalala

Nach zwei Tagen konnte ich Berge sehen und die Luft war wie Kristall

Ich träumte, es fiel aus dem Wasserfall eine Blume in meinen Mund

und ein alter Zwerg kam aus der Höhle im Berg und baute mir aus Moos ein Bett

Da sind nur Erde und Wasser und ein Mensch ohne Namen,

die sich immer in die Augen sehen

Es sind Freunde, sie brauchen keine Namen,

weil sie sich sowieso ohne Worte verstehen

Lalalalala lalalalala

Dann am Ende war es rings um mich leer, aus den Bergen floss nun ein Meer

und ich spürte das Salz auf meiner Haut, der Staub war aufgetaut

Im Sand sah ich das Leben, das sich unter der Wüste der Wellen ein Reich gebaut.

Keine Menschen können je hinein, leben weiter in ihrem Meer aus Stein.

Da sind nur Erde und Wasser und ein Mensch ohne Namen,

die sich immer in die Augen sehen

Es sind Freunde, sie brauchen keine Namen,

weil sie sich sowieso ohne Worte verstehen

Lalalalala lalalalala