Annett Louisan Liedtext

Annett Louisan Verschwinde Liedtext

Ich hab‘ schon Alkohol entzogen,

Mich am Tag ungefähr zwölfmal gewogen.

Ich kann dir sagen: einfach, einfach war das nicht!

Hab‘ Päckchen über dem Klo zerrissen,

Zigaretten weggeschmissen,

Und ab heute, oh, ab heute, Süßer,

Hey, entzieh‘ ich dich!

Hatt‘ auch schon ganz schön harte Zeiten,

Sah ’ne Menge dunkle Seiten

An mir und an Anderen noch dazu.

Du bist nicht gut, nicht gut für mich,

Und so leid es mir tut, ab heute entzieh‘ ich dich

Und werf alles weg, was ich habe, alles weg, was ich finde

Von mir weg

Und jetzt verschwinde!

Hey, und jetzt verschwinde!

Hey, und jetzt verschwinde!

Hey, und jetzt verschwinde!

Hab‘ in der Schule äußerst viel gelogen,

Und so mancher Zahn wurd‘ mir schon gezogen,

Und das alles, oh, das alles hab‘ ich überlebt.

Klaute bei Karstadt schwarze Tangas,

Vielleicht ja auch woanders,

Doch das Schwärzeste daran warst du.

Du bist nicht gut, nicht gut für mich,

Und so leid’s mir tut, ab heute entzieh‘ ich dich

Und werf‘ alles weg, was ich habe, alles weg, was ich finde,

Von mir weg.

Und jetzt verschwinde!

Hey, und jetzt verschwinde!

Hey, und jetzt verschwinde!

Hey, und jetzt verschwinde!

Ich weiß genau, ich seh‘ das alles völlig richtig,

Also schnall‘ es endlich auch!

Schade um die Zeit, die mir bevorsteht!

Falls nicht jemand an der Uhr dreht,

Damit ich etwa um ein Jahr…

Denn es kommt der Tag,

Da ist es vorbei, das ist der Tag,

Auf den ich mich jetzt schon so freu‘.

Was für ’n wunderbarer Tag das werden wird!

Oh, verschwinde!

Hey, und jetzt verschwinde!

Hey, und jetzt verschwinde!

Hey, und jetzt verschwinde!

Wenn ich in meiner kleinen Küche tanz‘,

Bin ich nicht kaputt, sondern ganz.

Dann geh‘ ich raus in uns’re alte Bar

Und trink auf alles, was mit uns mal war.

Oja, das wird ein wunderbarer Tag!