Annett Louisan Liedtext

Annett Louisan Torsten Schmidt Liedtext

Du sitzt mir manchmal gegenüber in der Bahn,

Und ich kann nicht umhin, dich anzustarr’n.

Dann bist du mir auf gewisse Art vertraut,

Auf so ’ne Art, vor der mir graut,

Und so ’ne längst verjährte Sache

Flammt in mir auf und schreit nach Rache.

Refrain:

Du erinnerst mich so sehr an Torsten Schmidt,

Schon das Profil, der Bürstenschnitt,

Die Haare rot, die Nase lang,

Fliehende Stirn, schleichender Gang.

Und wenn ich dich mal seh‘, sind wir zu dritt,

Du und ich und Torsten Schmidt;

Der tat mir weh, schon lange her,

Du bist bestimmt genau so ’n Arsch – wie er!

Ich hab‘ dich zwar noch nie was sagen hör’n,

Doch ich weiß schon jetzt, die Stimme würd‘ mich stör’n.

Da rollt bestimmt so’n krächzendes Geschwätz

Von deiner Zunge, pelzbesetzt,

Und dann sagst du dumme Sachen,

Die mich richtig gallig machen.

Refrain:

Du erinnerst mich so sehr an Torsten Schmidt…

Ich überlege schon seit Tagen:

Vielleicht sollt‘ ich’s dir einfach sagen.

Oder ich geb‘ dir ’nen kleinen Tritt

Beim Aussteigen, dann sind wir quitt,

Und sag‘: „Der ist für dich – und Torsten Schmidt!“