Amewu Liedtext

Amewu Abschied Liedtext

[Verse 1 Amewu]

Nichts bleibt so wie es ist auch wenn es manchmal so scheint

Die Schritte der Veränderung sind oft langsam und klein

Menschen ziehen durch die Welt und kommen dann wieder heim

Und auch nach langen Reisen scheint auch oft fast nichts anders zu sein

So geht alles seinen Gang und man lebt vor sich hin

Macht sich Sorgen um Verluste oder zählt den Gewinn

Und immer wieder sind Leute dabei die dich schon ganz lang begleiten

Fast schon selbstverständlich dass sie da sind könnte man meinen

Deine Freunde, die Familie oder den Mensch, den du liebst

Und viele die du nicht oft triffst doch dich freust wenn du sie siehst

Einige die dir zwar was bedeuten aber mit denen du Streit hast

Manchmal halt ich an und frag mich wie lang geht es so weiter

Dann verdränge ich den Gedanken wieder

Zu den ganzen anderen ängstlichen Gedanken rüber

Als ich noch ein Kind war hielt es mich oft wach

Und auch wenn ich froh bin, dass es das jetzt nicht mehr macht

Hab ich manchmal davor Angst, dass es mich plötzlich kalt erwischt

Und die Welt mir ins Gedächtnis ruft, dass nichts bleibt so wie es ist

[Chorus]

Wie viele sind noch da und wie viele sind gegangen?

Leb in Frieden mit denen die du liebst, hilf ihnen wo du kannst

Wenn die Reise nah ist, dann weich nicht von ihrer Seite

Und reist einer ohne Abschied dann begleite ihm im Geiste

Wie viele sind noch da und wie viele sind gegangen?

Leb in Frieden mit denen die du liebst, hilf ihnen wo du kannst

Wenn die Reise nah ist, dann weich nicht von ihrer Seite

Und reist eine ohne Abschied dann begleite sie im Geiste

[Verse 2 Phase]

Ende März 2012, Ich kann den Tag noch genau sehen

Gestiken, Lichter, all die Gesichter, all deine Blicke – immer noch sichtbar

Sie sagen irgendwann wird die Wut in dir vergehen

Und in vielen vielen Jahren wirst du nichts mehr davon sehen

Das sind leider nur Phrasen, die sie dir sagen, weil sie dich tragen

Wollen aber nicht können, weil sie nicht sehen, wie es dir geht

Die Last deiner Worte auf meinen Schultern zu schwer

Die Erinnerung an dein Lachen, Wodka Pullen zu leer

Ich schieße mich ab, wieder am Schnaps, wieder bei Nacht draußen

Bilder von dir du bist nicht hier, Worte die laufen

Ich gucke noch heute bei facebook nach Texten

Nach irgendwelchen Bedeutungen, die in deinen Worten versteckt

Sind, aber nicht sind, klar war ich blind, sah nur das Kind

Gefahr in dir drin, Wahrheit zerrinnt, Jahre dahin, Zahnrad im Wind

Und du hast mir vorgelesen nachts aus einem Kinderbuch

Du hast mein Hirn beruhigt – heut färbt es sich in blinde Wut

Du hast mich angeschrieben, angecalled, angeskyped, telefoniert

Ich hab dich weggedrückt und weggeschoben, weggehalten und ignoriert

Und als du dich entschlossen hast zu gehen schrieb ich Diplom

Und als du mich gebraucht hast sagt ich keinen…

[Chorus]

Wie viele sind noch da und wie viele sind gegangen?

Leb in Frieden mit denen die du liebst, hilf ihnen wo du kannst

Wenn die Reise nah ist, dann weich nicht von ihrer Seite

Und reist einer ohne Abschied dann begleite ihm im Geiste

Wie viele sind noch da und wie viele sind gegangen?

Leb in Frieden mit denen die du liebst, hilf ihnen wo du kannst

Wenn die Reise nah ist, dann weich nicht von ihrer Seite

Und reist eine ohne Abschied dann begleite sie im Geiste

[Verse 3 Amewu]

Viele meinen wir sind frei und all die Zwänge halten uns nicht mehr fest

Sobald der Atem stoppt und das Leuchten unseren Blick verlässt

Ich denke, dass jeder selbst entscheidet, was ihn danach erwartet

Ob er in himmlische Reiche eintritt oder rein gar nichts da ist

Ob er die Feuer der Höllen sieht oder das kalte Schwarz des Hades

Illusionen der Wahrheit bei denen alles und gar nichts wahr ist

Ob man an der Erde festhängt oder die Sphäre wechselt

Oder mit Absicht da bleibt, weil man ne Aufgabe hat und das Herz nicht weg will

Ob man vergisst, erinnert, zerbricht und wimmert und weiter leidet

Oder das Licht erblickt und mit dem Blick dann weiter schreitet

Und während ich am Leben bin und dabei den Tod beschreibe

Frag ich mich, gibt es so vieles, das die beiden unterscheidet